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VERFAHREN

ANWENDUNGS-VIELFALT BRAUCHT VERFAHRENS-VIELFALT, VERFAHRENS-VIELFALT ERMÖGLICHT ANWENDUNGS-VIELFALT

WARUM LEWATIT® DIE GEGENSTROM-TECHNOLOGIE ERFUNDEN HAT
Am Anfang war die Gleichstrom-Technik. Beladungslösung und Regeneriermittel durchfließen das Austauscherbett in der gleichen Richtung. Die Grundfunktion des Ionenaustausches musste aber (und wo solche Anlagen noch im Einsatz sind: muss) mit Nachteilen erkauft werden. Um trotz ineffizienten Stoffaustausches eine ausreichende Leistung erreichen zu können, müssen sehr hohe Mengen an Regeneriermittel eingesetzt werden – oft mehr als das Doppelte im Vergleich zur Gegenstrom-Technologie. So sind z. B. auf Grund der Verdichtung des Harzbettes vor jeder Regeneration Rückspülungen notwendig. Das erfordert hohen Einsatz an Frischwasser und produziert Abwasser. Außerdem ist für die Rückspülung ein hohes Innenvolumen erforderlich – für den Ionen-Austauscher bleibt nur die Hälfte des gesamten Filters.

Dazu kommt – bedingt durch eine ungünstige Konzentrationsverteilung, eine ineffiziente Nutzung von Regeneriermitteln – ein überhöhter Verbrauch an Säuren bzw. Laugen. Und damit verbunden lange Regenerier- und Auswaschzeiten. Fazit: Gleichstrom funktioniert im Prinzip, aber das Prinzip ist höchst ineffektiv.


In Westeuropa werden heute nur noch ältere, kleinere Anlagen aber auch Enthärtungsanlagen in der Gleichstromfahrweise betrieben, während der Großteil der Anlagen in Gegenstromfahrweise ausgelegt ist.

Auch in Asien, Osteuropa und den USA sind Gegenstrom-Gegendruck Systeme weitgehend etabliert und kommen auch in Kraftwerken zum Einsatz.